Montag, 22. September 2008

Selbstreferenz

Ab sofort schreibe ich auch bei 'A new view' mit.

'A new view' ist ein internationlaes Blog mit nun insgesamt neun Autoren die so ziemlich über die Welt verstreut sind. Der erste Beitrag von mir berichtet über meinen Besuch im Neuen Museum Nürnberg. Enjoy!

Montag, 8. September 2008

Mehr *fiieeeep*

Inspiriert durch den zensierten Graf Zahl gibt es hier noch mehr Piepserei, inklusive der artistischen Verwendung eines Zensurbalkens. Ein Effekt, den man diese Tage immer häufiger zu sehen bekommt und den ich auch sehr spaßig finde. Unvergässlich natürlich auch das geniale Fatboy Slim Video!

The Count censored

Bestimmt erinnert ihr euch an die Sesamstraße. Und ihr erinnert euch an Graf Zahl, im Englichen AFAIK einfach "The Count" genannt, der ja so gerne zählt also "counted". Hier ein kurzes Video in dem der Graf so einiges zählt naja so genau weiß man das nicht *g*.



Danke Daniel!

Montag, 1. September 2008

Im Süden nichts Neues

Derzeit passiert ziemlich wenig oder auch zu viel.
Ich gehe endlich wieder ins Fitness Studio und mache Nordic Walking, habe heute aber Pizza bestellt. Ich muss Rechnungen bezahlen, manche gleich, Andere später.
Ich bin müde und gehe bald schlafen, aber vorher will ich noch Geschirr spülen und meine Sporttasche herrichten und davor muss ich mich von diesem Internet losreißen.
Sweetcron klingt ja ziemlich interessant, aber mein Web Leben (jedenfalls das publizierende) scheint mir doch zu dünn dafür und außerdem suche ich immernoch nach einer gescheiten Domain, da "sono" ja in allen interessanten Top Level Domains bereits vergeben ist.

Am meisten amüsiert habe ich mich heute über diesen Artikel im Bestatterweblog und zum Schluss lese ich jetzt noch Maltes Impressionen über Berlins besten Burger*.

Wo ist die Zeit schon wieder hin?


*zumindest laut Qype

Donnerstag, 28. August 2008

Grüner googeln nicht gewünscht?

Vor zwei Tagen hat Malte bei Spreeblick über die ökofreundliche Suchmaschine "Forestle" berichtet. Nun musste ich gerade lesen, dass Google die Partnerschaft mit Forestle beendet hat. Google's Vorwurf: Forestle hätte für seine Benutzer "Anreize geschaffen, künstlich auf Google-Anzeigen zu klicken", was gegen die Programmrichtlinien von Google ist.

Forestle weist die Vorwürfe zurück, meiner Meinung nach berechtigt. Forestle hat extra auf der Ergebnisseite einen Hinweis, der einen ausdrücklich bittet nur dann auf die Google Ads zu klicken wenn man auch ein berechtigtes Interesse daran hat, da blinde Klicks schnell ein schlechtes Image verursachen.

Möchte man trotzdem weiterhin ökologisch engagiert suchen kann man nun die ebenfalls von den Forestle Machern bereitgestellte Suchmaschine Znout nutzen. Diese nutzt einen schwarzen Hintergrund um Strom zu sparen und so genannte "Eco-Server", welche laut eigenen Angaben mit Solarstrom betrieben werden.

Samstag, 23. August 2008

Landleben Teil 1: Hühnerkauf



Ich wohne jetzt seit etwas über drei Jahren in der Stadt. Das ist ein zugegeben nicht besonders lange Zeit und dennoch gibt es viele Dinge die man in dieser Zeit bereits vergessen hat. Etwa den Hühnerkauf.

In dem kleinen Ort aus dem ich stamme ist es einfach ganz normal, dass die Menschen hier noch selbst Hühner in ihren großen Gärten halten und da Hühner auch nicht ewig leben muss man eben hin und wieder mal eine paar Neue kaufen.

So geschah es heute, nein eigentlich gestern als meine Mutter zu mir sagte: "Morgen um viertel Zwölf kommt der Hühnermann. Kannst Du mir da bitte helfen? Wir haben nur noch Eins." (Anm. d. A.: viertel Zwölf meint hier 11:15 Uhr). Also ging es heute morgen los richtung Rathaus. In solch ländlichen Gebieten läuft das nämlich folgendermaßen ab: Da steht irgendwann im Gemeindeblatt zwischen den Terminen für den Gottesdienst und der Ankündigung fürs 24. Straßenfest dann die Ankündigung, dass am Samstag in der Zeit von 11:15 Uhr bis 11:30 Uhr der Geflügelhändler auf dem Parkplatz hinterm Rathaus hält.

Und wenn man dann eben um 11:15 Uhr da hin kommt, dann erwartet einen bereits eine Szenerie, die so relativ typisch ist, aber für den Uninformierten im ersten Moment dennoch recht befremdlich wirkt.
Da stehen dann also 5 Leute, drei mit bereits weisem Haar, eine Dame etwa 60 Jahre alt und ihr Enkel. Neben den Dreien mit weisem Haar liegen bereits zwei braune Jutesäcke auf dem Boden, Herkunft unbekannt, genau wie der, den wir auch dabei hatten. Die Situation ist gelöst, ein freundliches Hallo ist schnell ausgetauscht und dann wird sich auch gleich fleißig über die alltäglichen Dinge ausgestauscht.

Fünf Minuten später ist es dann soweit. Ein kleiner Laster biegt auf den Parkplatz ein, die Ladefläche mit einem Kastenaufbau versehen und mit einer Plane abgedeckt. Auf der Seite prangt der Name des Betriebs, eine Geflügelzucht aus dem Schwarzwald (was auch immer die hier machen?!) Zwei Männer in grauem Kittel steigen aus, grüßen freundlich und öffnen den Verschlag des LKWs. Es ist still im Inneren, die Hühner sind nicht allzu aufgebracht von der Fahrt. Sofort wird damit begonnen dunkelrote Kunststoffkisten auszuladen in denen sich weise, braune und schwarze Hühner befinden. Wir nehmen immer weise, das hat Tradition in meiner Familie.

Die Herren in ihren grauen Kitteln beginnen emsig mit dem Verkauf. Hier fünf Braune, da sechs Schwarze, einer kauft gleich zwölf etwas kleinere Hühner. Keine Ahnung ob die noch im Wachstum sind oder zu einer speziellen Rasse gehören. Dann sind wir an der Reihe. Drei weise Hühner ordert meine Mutter und hält, wie auch die anderen Kunden vor ihr den braunen Jutesack auf. Für die Hühner ist die ganze Prozedur zwar bestimmt nicht stressfrei, aber ich schätze doch relativ stressarm. Mit geübtem Griff nimmt der Händler die Hühner an den Beinen und verfrachtet sie in den Jutesack. Die Tiere sind dabei erstaunlich ruhig, schlagen zwar mit den Flügeln aber sobald sie wieder auf dem Boden sitzen verhalten sie sich absolut still. Meine Mutter gibt mir den Sack, ich binde ihn zu sie fragt derweil den Händler wie viel er bekommt. 25,50 Euro, also 8,50 Euro pro Tier. Das Geld wechselt den Besitzer, man verabschiedet sich freundlich von den Bekannten und lädt den Jutesack inklusive Hühnern ins Auto. Drei Minuten später sind wir wieder daheim.

Daheim wird der hühnergefüllte Jutesack ausgepackt und zum Stall getragen. Stalltür auf, Jutesack rein, Jutesack auf. Die drei neuen Hühner betreten zum ersten Mal ihr neues Zuhause. Zuerst schauen sie ein wenig skeptisch drein, sofern man bei Hühnern von skeptisch sprechen kann. Dann beginnen sie aber gleich sich ein wenig umzusehen, sich mit der Umgebung vertraut zu machen und auf dem Boden zu picken. Sie werden auch gleich vom bisher noch verbliebenen Solohuhn begrüßt. Bisher läuft alles friedlich.

Kann doch auch mal ganz unterhaltsam sein so ein Landleben :)

Donnerstag, 21. August 2008

Alles wächst und gedeiht

Naja vielleicht nicht alles, aber zumindest meinem Thymian geht es wieder gut. Nach zwei Festivalwochenenden war er völlig vertrocknet und ich musste ihn radikal bis zum Boden abschneiden. Letzte Woche wollte ich ihn schon wegwerfen, aber was sehe ich da... GRÜN!

Auch wenn René Grün nicht mag, ich finds in diesem Moment richtig toll! :)

Die deutsche Durchschnittsfamilie über Familienpolitik

Die deutsche Durchschnittsfamilie. Mit Vater, Mutter und 1,4 Kindern.

Bereits an der Stelle musste ich herzlich lachen. Teilweise bitterböse und so gut.. Enjoy!



Direkt-Durchschnittsfamilie

via Board

Mensch Internet, warum sagst Du das nicht gleich?

Der Künstlerin Katharina Fritsch wird der mit 50.000 Euro dotierte Piepenbrock-Preis für Skulptur verliehen.


So lautet heute der oberste Eintrag in der Rubrik "In den Nachrichten" der deutschen Wikipedia. Kunstineressiert wie ich nun mal bin interessiert mich nun natürlich auch wie die entsprechende Skulptur aussieht. Also klicke ich auf den Link zum Piepenbrock-Preis und finde nur eine nüchterne Aufstellung der Preisträger seit 1988. Danach klicke ich auf den Namen Katharina Fritsch und werde zu deren Wikipedia Artikel weitergeleitet, aber auch dort Fehlanzeige. Der Artikel ist zwar schon soweit up to date, dass der Preis erwähnt wird, aber es gibt im ganzen Artikel nicht ein einziges Bild einer Skulptur der Künstlerin.

Bleibt noch ein letzter Ausweg: Auf zur Website des Piepenbrock-Preises. Dort gibt es auch eine kurze Mitteilung über die Auszeichnung Fritschs und - endlich - auch Bilder ihrer Werke. Diese sind aber recht klein und zudem ist es in Wirklichkeit ein einziges GIF, also nur ein Laufbild der diversen Skulpturen. Auch wieder keine genauen Infos.

Schließlich nehme ich also den Namen Katharina Fritsch und werfe ihn in die Google Newssuche. Da schreibt zum Beispiel die Berliner Morgenpost einen Artike l über die Preisverleihung. Beim Lesen dieses dämmert es mir so langsam, dass die Künstlerin nicht für eine bestimmte Skulptur, sondern wohl allgemein für die Gesamtheit ihrer Werke ausgezeichnet wurde. Aaahh!

Sonntag, 17. August 2008

Grillen - Versuch einer Definition

Grillen ist ja nicht nur Fleisch essen.
Grillen ist so zusagen eine Lebenseinstellung. Die bewusste Entscheidung zeitweise einen kulinarischen Schritt in der Evolution zurück zu gehen um, mit Hilfe einer archaischeren Zubereitungsform, einen ursprünglicheren Eindruck der Lebensweise zu gewinnen.

Gleichwohl regt es die ursprünglichen Instinkte hinsichtlich seiner Naturverbundenheit und sozialer Interaktion an. Schließlich bedeutet Grillen "Draußen zu sein" und in geselliger Runde ums "Feuer" zu sitzen, wie es in der Steinzeit nicht anders war.

Für den modernen, technik- und zivilisationsgeplagten Menschen kann Grillen also auch eine Art mentaler Erholungsübung sein, bei der sein Geist für eine gewisse Zeit die teils einengende moderne Zivilisation hinter sich lässt und es im so ermöglicht den Kopf wieder frei zu bekommen.